Biologischer Anbau

Konsequent biologischer Anbau

Wichtiges Kriterium für die Herstellung eines hochwertigen Saftes ist der Anbau der Rohprodukte. Es gibt zwei Wege:

  • biologisch angebaute Früchte und Gemüse
  • konventionell angebaute Früchte und Gemüse
Biotta heisst biologisch: Was zeichnet diesen Landbau aus?
  • Ganzheitliches Denken:
    Der biologische Landbau wird als ganzheitliches, ökologisches System betrachtet, das Boden, Pflanzen, Tiere, Menschen, Wasser und Luft umfasst.
  • Naturgemässes Düngen:
    Es umfasst nährstoffreiche, lebendige, tierische und mineralische Komponenten.
  • Verzicht auf Kunstdünger, chemische Spritzmittel und GVO.
Unterschied biologischer und konventioneller Anbau

Biologischer Anbau

Konventioneller Anbau

  • Ernährung der Pflanzen über die Mikroorganismen des lebendigen, gesunden Bodens
  • Natürliche Düngung wie Kompost, Stallmist, Gründüngung, etc.
  • Dies fördert die Widerstandskraft gegen Krankheiten, Schädlinge; das ökologische Gleichgewicht stimmt
  • Einsatz und Förderung von Nü̈tzlingen
  • Kunstdünger, Pestizide und GVO sind verboten
  • Direkternährung der Pflanzen mit Kunstdünger
  • Schwächung der Pflanzen, Verlust der Widerstandskraft
  • Anfälligkeit auf Krankheiten und Schädlinge
  • Einsatz von Pestiziden, Fungiziden und Herbiziden
  • Schädigung der Nützlinge, Pestizid- und Antibiotika-Rückstände in Boden, Wasser und im Mensch

 

Der gesunde Kreislauf des biologischen Landbaus
Die Bio-Vordenker


Zwei Männer prägten in entscheidender Weise die Entwicklung des biologischen Anbaus:

Dr. Rudolf Steiner, Begründer der Anthroposophie, hat bereits in den 20er-Jahren in seinen Landwirtschaftskursen die Grundlage des sogenannten biologisch-dynamischen Landbaus festgelegt. Nebst der Bodenpflege werden im Anbau nach anthroposophischen Grundsätzen auch der Einfluss von Mond und Sternen berücksichtigt. In den 40er-Jahren begründete Dr. Hans Müller den organisch-biologischen Landbau. Diese Anbaumethode ist heute weltweit am meisten verbreitet. Biotta arbeitet nach diesen Richtlinien.

Für die beiden war der Boden nicht nur ein notwendiges Übel, wie er damals von den Agro-Chemikern betrachtet wurde. Die Bio-Pioniere erkannten einen lebendigen Boden als notwendige biologische Stufe, beherbergt er doch pro cm³ mehrere Milliarden Lebewesen, sogenannte Mikroorganismen (Bakterien, Enzyme und Pilze). In einer Hand voll Erde leben mehr Mikroorganismen als Menschen auf der Erde. Sie haben die entscheidende Aufgabe, den Pflanzen die Nahrung aufzubereiten. Je gesünder und vielseitiger diese Mikroorganismen sind, umso gesünder und widerstandskräftiger werden die Pflanzen, um mit Krankheiten und Schädlingen selbst fertig zu werden.

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